News - Nordwestdeutscher Volleyball-Verband e.V.

JtfO Beachvolleyball 2024

Jugend

JtfO Landesfinale Beachvolleyball 2024, Gymnasium Oedeme (RLSB Lüneburg) fährt nach Berlin

Am 5. Juni fand bei ordentlichem Wetter das Landesfinale der Beachvolleyballer in Wilhelmshaven statt. Insgesamt 7 Schulen spielten um das Ticket für das Bundesfinale in Berlin. Schon nach der Gruppenauslosung waren sehr spannende Partien zu erwarten, da sich die IGS Flötenteich, das MK Braunschweig und das Gymnasium Oedeme in der Gruppe A um die Halbfinaltickets messen durften. In der Gruppe B musste das Gymnasium Corvinianum aus Northeim kurzfristig aufgrund von Personalmangel absagen. Somit wurde hier in einer 3er-Gruppe gespielt.

In der Gruppenphase konnte sich etwas überraschend das Gymnasium Oedeme gegen die favorisierten Teams von der IGS Flötenteich und dem MK Braunschweig durchsetzen und zog als Gruppensieger in das Halbfinale ein. Da die IGS Flötenteich und das MK Braunschweig gegen die CFG Hemmingen erfolgreich waren, kam es in der Partie zwischen der IGS und dem MK zum Show-Down um das zweite Halbfinalticket. Hier setzte sich Braunschweig knapp durch und für die IGS Flötenteich blieb der 5. Platz. Der CFG Hemmingen gelang zum Bedauern ihrer betreuenden Lehrkräfte nach nur einem Spielgewinn im Mixed-Teil des Wettbewerbs und am Ende der 7. Platz.

In Gruppe B setzte sich das Gymnasium Bad Iburg souverän durch und holte sich dort den Gruppensieg. Im Duell zwischen dem Gymnasium Isernhagen und dem Cato Bontjes van Beek-Gymnasium Achim setzte sich der Sieger des Bezirksentscheids der RLSB Lüneburg durch und zog somit ins Halbfinale ein.

Somit kam es im Halbfinale zu Neuauflage des Finalspiels der RLSB Lüneburg. Diesmal drehte das Gymnasium Oedeme den Spieß um und konnte für das verlorenen Finale Revanche nehmen. In einer spannenden Partie war am Ende die Mixed-Partie das Zünglein an der Waage, welches Oedeme für sich entscheiden konnte und den Finaleinzug perfekt machte.

Im zweiten Halbfinale trafen sich zwei ehemalige Mannschaftskameraden aus früheren Volleyballzeiten. Die Lehrkräfte Thomas Wilkens (Bad Iburg) und Timo Galland (Braunschweig) spielten vor Urzeiten gemeinsam in einer Mannschaft und nun als Trainer gegeneinander. Somit war hier schon die Aufstellung der einzelnen Teams taktisch geprägt. Auch in diesem Halbfinale musste die Mixed-Partie die Entscheidung bringen. Beim Stand von 3:3 im entscheidenden Satz verletzte sich eine Spielerin des Gymnasiums Bad Iburg, als sie bei einem Rettungsversuch mit dem Netzpfosten kollidierte, so schwer, dass an eine Fortsetzung für sie nicht mehr zu denken war. So war Bad Iburg gezwungen, einen Spielerwechsel vorzunehmen. Das nun unter Schock stehende Team war jetzt chancenlos und unterlag den entscheidenden Durchgang mit 7:15. Somit erreichte das MK Braunschweig das Finale gegen das Gymnasium Oedeme. Für das Gymnasium Bad Iburg blieb nur das Spiel um Platz 3, welches die Schüler unbedingt spielen und gewinnen wollten. „Für unsere Mitschülerin“, war der einhellige Tenor im Team. Und wie schon in der Gruppenphase konnte sich das Gymnasium Bad Iburg mit 2:1 Spielen durchsetzen und den 3. Platz sichern.

Im Finale ging es ähnlich spannend wie schon in der Gruppenphase zu. Und auch diesmal konnte sich das Gymnasium Oedeme mit 2:1 Spielen durchsetzen und das Ticket zum Bundesfinale nach Berlin buchen. Entsprechend groß war der Jubel unter den Schülern und die Vorfreude auf diese Veranstaltung wird sicherlich in den nächsten Wochen noch wachsen.

Insgesamt konnten die Verantwortlichen Leif Bongalski (RLSB) und Holger Zimmermann (NWVV) ein positives Fazit ziehen und bedankten sich vor allem für die hervorragende Vorbereitung, die wie schon in den vergangenen Jahren, von Peter Ibrom erledigt wurde.

veröffentlicht am Montag, 10. Juni 2024 um 09:28; erstellt von Zimmermann, Holger
letzte Änderung: 07.06.24 07:44

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