News - Nordwestdeutscher Volleyball-Verband e.V.

Vehling bereit für seine letzte Amtszeit

Verband

Hannover – 25.05.2021. Bereits vor dem Verbandstag des Nordwestdeutschen Volleyball-Verbandes e. V. (NWVV) stellt der Vorstand die Weichen für die kommende Wahlperiode. Mit Klaus-Dieter Vehling und Patrik Zimmermann sind zwei Mitglieder des Vorstandes bereit, den NWVV weiter zu führen, sollte Ihnen das Vertrauen der NWVV-Delegierten ausgesprochen werden.

 Im Zuge des regelmäßigen Austausches des NWVV-Vorstandes zur aktuellen Corona-Pandemie wirft der Verbandstag seine Schatten voraus. Gerade in der aktuell unübersichtlichen Lage, hervorgerufen durch die Corona-Pandemie, galt es in den vergangenen Wochen zu sondieren, wie es nach dem Verbandstag in der neuen Wahlperiode weitergehen kann. Für NWVV-Präsident Klaus-Dieter Vehling ist klar: „Es ist wichtig, den Weg, den wir nun aufgrund der äußeren Faktoren eingeschlagen haben, auch zu Ende zu gehen. Wir haben mit neuem Geschäftsführer und durch den finanziellen Druck der Corona-Pandemie schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen. Für diese Entscheidungen sind wir verantwortlich und dieser Verantwortung möchte ich mich stellen - ein letztes Mal noch!“ Insbesondere vor dem Hintergrund des frühen Saisonaus und der finanziellen Herausforderungen kann der NWVV zumindest leicht positiv in die Zukunft schauen. „Wir erkennen, dass die vielen Volleyballvereine und -abteilungen in Bremen und Niedersachsen tolle Arbeit geleistet haben und den gesellschaftlichen Wert des Sports auch ohne sportliche Ertüchtigung leben. Das macht mich trotz der schwierigen Situation für unseren Sport stolz!“ so der NWVV-Präsident weiter.

Nicht zuletzt der gute Austausch mit anderen Akteuren in Sportdeutschland halfen, die Situation stets neu zu bewerten und Entscheidungen zu treffen. Bereits im Sommer des vergangenen Jahres wandte sich der NWVV als einer der ersten Verbände an die Politik um die schwerwiegende Situation deutlich zu machen. Eine Entscheidung für das frühzeitige Saisonende nur eine logische Konsequenz nachdem Inzidenzahlen und Einschränkungen durch die Corona-Schutzmaßnahmen erhöht wurden. „Die Spieler:innen in Bremen und Niedersachsen hatten Klarheit verdient. Die Unklarheit der Infektionslage ließen kaum andere Schlüsse zu. Das Feedback von vielen Seiten hat uns in der Entscheidung bestätigt. Das ist gut, ändert aber nichts an der Situation, dass wir schnellstmöglich wieder zu einem geordneten Wettkampfbetrieb zurückkehren müssen. Der erste Schritt ist nun getan. Dennoch müssen wir weiter umsichtig agieren“, so Vizepräsident Patrik Zimmermann. Volleyball ist auch im NWVV ein gesellschaftliches Werkzeug raus aus der Krise. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ist eine Rückkehr zum Sport essentiell. „Es gilt die Wertigkeit des Sports und der Gesundheit wieder in den Vordergrund zu stellen und gemeinsam mit den anderen Akteuren im Bremer und Niedersächsischem Sport den gesellschaftsstiftenden Wert hervorzuheben. Mit den KIDS-Beach Days ist ein erster Schritt getan.“, so Zimmermann weiter.

Zwei Mitglieder geben Rücktritt bekannt.

Mit Detlef Sölter hat ein Vorstandsmitglied bereits zu Beginn des Jahres 2020 sein Amt berufsbedingt niedergelegt. NWVV-Vizepräsident Thomas Gansel wird auf dem bevorstehenden Verbandstag für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stehen. Für Gansel ist der Aufwand in der Zukunft nicht zufriedenstellend leistbar: „Mir war immer wichtig, mich vollumfänglich auf die Aufgabe im Vorstand konzentrieren zu können. Diese Garantie kann ich durch eine bevorstehende berufliche Veränderung nicht geben. Dennoch blicke ich mit Stolz und mit Freude auf die vergangenen zwei Wahlperioden zurück und drücke meinen Mitstreitern Klaus Dieter Vehling und Patrik Zimmermann für die bevorstehenden Herausforderungen und Auseinandersetzungen die Daumen“.

Thiemann zunächst als Beisitzer berufen, Tramm in den Startlöchern

Für beide verbleibende Vorstandsmitglieder ist klar, „Wir müssen den NWVV zukunftsorientiert aufstellen. Strukturelle Veränderungen müssen gezielter und vor allem effektiver auf die Nachwuchsgewinnung ausgerichtet werden. Dafür werden wir versuchen kurz- bis mittelfristig die Weichen zu stellen“, so Vehling und Zimmermann. Die erste Weiche konnte bereits gestellt werden. Da die Satzung des NWVV eine Nachwahl für den unbesetzten Vorstandsposten nicht vorsieht, berief der Vorstand kurzerhand Lars Thiemann, Vorsitzender der Region Bremen, für die restliche Zeit in den Vorstand, um seine Expertise in den Vorstand und das Präsidium, in dem er als Sprecher der Regionen Bremen/Lüneburg qua Amt vertreten ist, einzubringen. „Gern habe ich den Vorstand seit Jahresbeginn in seiner Arbeit unterstützt und stehe, wenn die NWVV-Mitglieder es wünschen, ab dem Verbandstag als Vizepräsident in den nächsten zwei Jahren zur Verfügung.“ Zusätzlich zu Lars Thiemann hat sich der bestehende Vorstand bereits mit Philipp Tramm, ebenfalls aktuelles Präsidiumsmitglied, zu einem zukünftigen Engagement ausgetauscht. „Ich bin bereit, den nächsten Schritt zu machen, die Herren Vehling, Zimmermann und Thiemann in einem neu zu konstituierenden Vorstand zu unterstützen und gemeinsam den Volleyballsport im Nordwesten aus der Corona-Krise herauszuführen“, signalisiert der Referent für Organisations- und Vereinsentwicklung beim Kreissportbund Stade. Durch seine Erfahrungen im Bereich der Engagementförderung und der Jugend könnte der ehemalige Regionalligaschiedsrichter bei einer positiven Wahl wertvoll Ergänzen.

Offene Stellen werden ausgeschrieben

Wie bereits zum letzten Verbandstag werden die Stellen wieder offen ausgeschrieben. Für NWVV-Präsident Vehling ist klar, dass die Transparenz im Vordergrund steht. „Letztendlich ist es die Aufgabe der Delegierten zu bestimmen, wer in Zukunft die Richtung vorgeben soll. Diesen Prozess versuchen wir so transparent wie möglich zu gestalten“. In den kommenden Tagen wird die Stellenbeschreibungen auf den üblichen Kommunikationskanälen veröffentlicht und zusätzlich an die Vereine versendet. „Wünschenswert wäre es, wenn wir weiter Jugendliche und junge Erwachsene für die ehrenamtliche Verbandsarbeit gewinnen könnten. Es ist wichtig, dass wir uns als Verband weiterentwickeln und nicht in den Erfolgen der Vergangenheit verbleiben“, so Vehling weiter.

veröffentlicht am Mittwoch, 26. Mai 2021 um 15:34; erstellt von Siepert, Florian
letzte Änderung: 26.05.21 19:24

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